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Barbara Thalheim im Schlosspark

09.08.2020 um 18:00 Uhr

 

Barbara Thalheim am 9.8.2020  18.00 Uhr

 

Barbara Thalheim im Schlosspark des Schlosses  Meyenburg 

Gefördert durch die Kultur- und Kunstfesttage Prignitz-Sommer

 

 

Die Berliner Liedermacherin Barbara Thalheim hat über 20 LPs, CDs und DVDs veröffentlicht.

In den 70er Jahren begann sie ihre Karriere mit vier Musikstudenten der Berliner Hanns-Eisler-Hochschule, einem klassischen Streichquartett. Das war ein absolutes Novum; sozialkritische, politische und poetische Songs von einem Streichquartett begleiten zu lassen. Ihre ersten beiden AMIGA Schallplatten „Lebenslauf“ 1978 und „Was fang ich mit mir an“ 1979  erschienen - höchst ungewöhnlich in dieser Zeit –   gleichzeitig bei Polydor im Westen.

 

Das Einzelkind Thalheim wurde in Leipzig geboren, zog bereits vor der Einschulung mit seinen Eltern nach Berlin. Später fand das oft auf sich gestellte Schlüsselkind, das bald ein Problemkind wurde, eine zurückgelassene Gitarre, die – ihr Zustand verriet es – auch mal als Bootspaddel gedient haben musste. Mit ihr fing alles an. De-facto erst einmal mit dem Erfinden von Melodien zu Texten, Texte, in denen sie sich wiederfand.  Diese „Schöpfungsphase“ ist nun fast 50 Jahre her. In den 80er Jahren „ereigneten“ sich Konzerte mit Konstantin Wecker, Hannes Wader, Erika Pluhar, Georges Moustaki, Herman van Veen, Franz Hohler u.v.a..  An Thalheims heutigem Oeuvre erkennt man: sie ist sich treu geblieben. Der Adressat ihrer Lieder mehr denn je: der einzelne Mensch, der in der Masse,  den sie vor „Vermassung“ schützen will. Das war schon in der DDR so. Abschied von den Eltern, Was fang ich mir mir an, Als ich 14 war, Sehnsucht nach der Schönhauser Allee, Ich habe einen Freund verloren, Die erste eigne Wohnung, Welche Freiheit ist uns groß genug hießen z.B. ihre Lieder.

Nach dem Mauerfall ging Barbara Thalheim einige Zeit nach Paris. Es entstand das Programm „Fremdegehen“, die gleichnamige CD erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik, wie auch Jahre später das Album „Insel sein“. 

Ihr letztes größeres Projekt hieß AltTag, ein Wortspiel mit Alltag, ein Abend mit Filmen zu ihren Liedern über das Altwerden.

Im November wird ihr neues Projekt NOVEMBERblues im Kesselhaus der Berliner Kulturbrauerei Premiere haben. D.h. Wenn Corona es zulässt. Aber vorher kommt die Liedermacherin mit alten und neuen Liedern in den Schlossgarten des Modemuseums Meyenburg.

Eintritt frei---Voranmeldung notwendig

 

 
 

Veranstalter / Veranstaltungsort

Modemuseum Schloss Meyenburg e. V

Schloss 1
16945 Meyenburg

Telefon (033968) 508961
Telefax (033968) 50774

E-Mail E-Mail:
www.modemuseum-schloss-meyenburg.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 11 - 17 Uhr

 

Weiterführende Links

www.prignitzsommer.de
 

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