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Berge

Lindenplatz

Berge

 

liegt im Nordosten des Landkreises Prignitz und grenzt an die Landesgrenze von Mecklenburg Vorpommern. Man kann davon ausgehen, dass Berge im 12. Jahrhundert besiedelt wurde. Einen schriftlichen Nachweis dafür gibt es nicht. Es ist aber durch Funde bewiesen, dass im Raum Berge Menschen schon in der jüngeren Steinzeit lebten. 1422 taucht erstmalig der Name „Berge" in einer Urkunde im Lehnregister der Mark Brandenburg auf. Es ist in seiner geschichtlichen Entwicklung nicht von Neuhausen zu trennen. Groß und Klein Berge waren zwei kleine Gutsdörfer, die sich 1938 zu einer Gemeinde vereinten.

 

Aus der Chronik, einst erstellt in aufwändiger Arbeit von dem ehemaligen Lehrer Otto Warnke, geht hervor, dass um 1650 in Groß Berge eine Fachwerkkirche vorhanden war. 1791 stürzte der Fachwerkturm der Kirche ein. Erst 3 Jahre später wurde ein neuer Kirchturm gebaut. Die Kirche und das Pfarrhaus zählen zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes.

 

Berge ist in Feld- und Wiesenflächen eingebettet. Die natürlichen Bedingungen ließen die Landwirtschaft zum wichtigsten Wirtschaftszweig werden. Darüber hinaus gibt es kleine und mittelständische Betriebe, die das wirtschaftliche Leben bestimmen. Das gesellschaftliche Leben wird durch eine rege Tätigkeit der Vereine getragen.

 

Den Einwohnern steht eine Verkaufspassage zur Verfügung, die neben dem Einkauf auch die Inanspruchnahme von Dienstleistungen ermöglicht. Berge hat eine Grundschule und einen Kindergarten. Auch wie in anderen Gemeinden des Amtes Putlitz-Berge gewinnt die Nutzung alternativer Energiequellen in Berge mehr und mehr an Bedeutung. Angefangen hat es mit einer Windkraftanlage, heute kann man in der Ferne einen ganzen Windpark betrachten.