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Telschow-Weitgendorf

Telschow - Weitgendorf

Telschow wurde erstmalig 1324 mit dem Namen „Teletzkowe" urkundlich erwähnt. Die Namensgebung kommt wahrscheinlich aus dem slawischen und bedeutet übersetzt „Kalb". Das Kalb findet man noch im Wappen des Ortes.

 

Im Jahre 1890 wurde die alte Kirche abgerissen und an gleicher Stelle begann der Neubau. Es kann bestätigt werden, der Kirchenbau ist gelungen. Die Kirche war stets in den Dörfern ein Symbol für den Wohlstand der Einwohner. Das Kircheninnere beeindruckt durch seine schlichte und harmonische Gestaltung.

 

Beachtung wird der Besucher auch den Gedenktafeln für die Gefallenen schenken. Die gesamte Anlage wurde in einen würdigen Zustand versetzt.

 

In Telschow wurden viele Häuser von seinen Bewohnern liebevoll saniert. Geplant ist schon die Erneuerung der Dorfstraße, die den gepflegten Eindruck vom Dorfbild noch abrunden wird. Für Weitgendorf erfolgte die erste urkundliche Erwähnung 1492 als „Wydendorp". Der Ort ist in seiner geschichtlichen Entwicklung mit dem Geschlecht derer von Putlitz verknüpft. Von der ersten Erwähnung der Siedung 1492 bis 1872 ist es der Herrschaft Putlitz zuzuordnen, bzw. nach der Verselbständigung dem Gut Nettelbeck. Die historischen Daten sprechen wiederholt von einem Vorwerk, welches dem Gut Nettelbeck gehörte.

 

In Weitgendorf entstand durch Kiesabbau ein Teich, der sich mit den Jahren zu einem Biotop entwickelte. Wie in vielen Prignitzdörfern kennzeichnen weite Feld- und Wiesenflächen die Landschaft. Damit bot sich für die Bewohner des Ortes das Betreiben der Landwirtschaft an.