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Laaske

Schloss Laaske

Laaske

 

ist ein kleines an der Bahnstrecke zwischen Pritzwalk und Putlitz gelegenes Dorf.

Die Bahnstrecke wurde zwar schon einmal still gelegt, konnte aber durch die Initiative des Eisenbahnfördervereins 2007 wieder eröffnet werden. Insbesondere wird die Verbindung für die Schülerbeförderung genutzt. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1490 unter „Laysche" und 1492 unter Laske. Es ist ein Straßendorf.

 

Im Straßenbild wechseln sich modernisierte Gutshäuser mit Neubauernhäuser ab.

Wie die meisten Orte im Amtsbereich hat auch Laaske seinen dörflichen Charakter behalten. Zum Ortsteil Laaske gehört der bewohnte Gemeindeteil Jakobsdorf. Im 19. Jahrhundert wurde Laaske Stammsitz der Familie zu Putlitz.

 

Das Schloss von Laaske, in dem die Familie zu Putlitz wohnte, erstrahlt in seiner alten Schönheit. Es ist in eine reizvolle Landschaft eingebettet. Der Vorderflügel entstand im Jahre 1906, der hintere Teil des Hauses in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts. Beide Teile bilden ein einheitliches Bauwerk. Zum Schloss gehört ein großzügig gestalteter Vorgarten, der Schlosspark mit seltenen Gehölzen und der Teich sowie der sich anschließende Landschaftspark. In ihm befindet sich der Friedhof der Familie Gans zu Putlitz.

 

Nach Enteignung der Familie 1945 diente es u.a. als Altenheim, Seuchenkrankenhaus, Kinderklinik und Altenpflegeheim. Jetzt ist das Schloss wieder in Privateigentum.

 

Zu Laaske gehört der Gemeindeteil Jakobsdorf.